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Über uns

Es begann nicht mit einem Knall.
Es begann mit einem Wort, das leise gesprochen wurde – und uns trotzdem das Herz herausgerissen hat: Krebs.


Logan war drei. Drei Jahre alt. Seine Hände waren noch klein genug, um in unsere zu passen. Und plötzlich hielten sie nicht mehr Spielzeug, sondern Zugänge. Kein Kind sollte lernen,

was Neutropenie bedeutet. Kein Bruder sollte verstehen müssen, warum er nicht mehr in den Kindergarten darf,

weil ein Virus den kleinen Körper seines Bruders töten könnte.


Seitdem leben wir in Alarmbereitschaft.

Jeder Husten klingt wie eine Sirene. Jedes Fieber wie ein Urteil.

Wir schlafen, aber wir ruhen nicht.

Wir lächeln, aber wir zerbrechen dahinter.

Nachts sitzen wir an seinem Bett und zählen Atemzüge,

als könnten wir ihn mit bloßer Liebe am Leben halten.

Unser Baby wächst in einer Welt auf,

in der Desinfektionsmittel neben Kuscheltieren stehen.
Leon flüstert, wenn er lacht. Wartet, wenn er spielen will.

Trägt Rücksicht, die größer ist als er selbst.

Und Logan - dieses Kind mit den viel zu großen Augen -

schaut uns an, als wollte er uns trösten.


Er ist nicht „der kranke Junge“. Er ist unser Herz. Unser Mut.

Unser Wunder, das jeden Tag neu um sein Leben kämpft.
Und die Wahrheit ist:

Es gibt Tage, an denen wir glauben, die Angst frisst uns auf.
Und dann nimmt er unsere Hand.
Und wir wissen: Solange er kämpft, zerbrechen wir nicht.

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